Einen Überblick über unsere Allgemeinen Leistungen erhalten Sie hier:

Hausärztliche Versorgung

Herr Erik Herkenrath ist Facharzt für Allgemeinmedizin und Herr Dr. med. Marcus Schmidt ist Facharzt für Innere Medizin. Darüber hinaus sind wir aus Überzeugung und mit Freude Hausärzte.

Aufgrund unserer breiten fachärztlichen Ausbildung sind wir für unsere Patienten die erste Anlaufstelle in allen medizinischen Fragen. Durch die oft langjährige medizinische Betreuung, die Kenntnis der persönlichen Situation des Patienten und des besonderen Vertrauensverhältnis ist eine Einordnung der medizinischen Probleme oft wesentlich besser möglich als bei direkter Versorgung durch andere fachärztliche Spezialisten. Sollten Spezialkenntnisse oder spezielle Geräte für eine weitere Behandlung erforderlich sein, werden Sie von uns zu einem Facharzt oder sogar zu mehreren Fachärzten überwiesen oder in ein Krankenhaus eingewiesen.

Bei komplexen Erkrankungen ist es häufig wichtig, diagnostische und therapeutische Verfahren optimal so zu koordinieren, dass eine möglichst rasche und zielführende Behandlung erfolgt. Durch das Zusammenführen und Archivieren sämtlicher Befunde des Patienten tragen wir darüberhinaus dazu bei, dass unsinnige und kostenträchtige Doppeluntersuchungen vermieden werden. Außerdem helfen wir Ihnen, Ihre gesundheitlichen Interessen bei Krankenkassen, Behörden, Versicherungen, Arbeitgebern und Betriebsärzten zu vertreten.

Hausbesuche

Wenn Sie krankheitsbedingt, zum Beispiel durch Fieber, Schmerzen oder Schwäche das Bett oder Haus nicht verlassen können, kommen wir zu einem Hausbesuch zu Ihnen. Bitte melden Sie diesen Wunsch so früh wie möglich telefonisch in unserer Praxis an. Haben Sie Verständnis dafür, dass je nach Arbeitsbelastung, Fahrweg und Schwere der Erkrankung ein ärztlicher Hausbesuch erst am späten Nachmittag oder in den nächsten Tagen erfolgen kann. Im Notfall kommen wir natürlich aus der laufenden Sprechstunde heraus zu Ihnen.

Bitte bedenken Sie, dass beim Hausbesuch durch die fehlende technische Ausstattung (z.B. EKG, Sonographie, Labor), die diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten des Arztes womöglich stark eingeschränkt sind.

Bei lebensbedrohlichen Notfällen wählen Sie am Telefon immer sofort die Notfall-Rufnummer für den Rettungsdienst / Notarzt: 112!

Betreuung chronisch Kranker

Etwa zwanzig Prozent der Bundesbürger leiden an chronischen Erkrankungen und brauchen eine kontinuierliche ärztliche Behandlung. Der erste Ansprechpartner ist normalerweise der Hausarzt, der in der Regel auch die Langzeitbetreuung übernimmt. Sind Spezialkenntnisse oder spezielle Geräte erforderlich, werden wir Sie zu einem Facharzt oder sogar zu mehreren Fachärzten überweisen oder in ein Krankenhaus einweisen.

Für die Erkrankungen Diabetes mellitus Typ 2, Koronare Herzkrankheit (KHK), Asthma bronchiale und Chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) hat der Gesetzgeber bei gesetzlich krankenversicherten Patienten sogenannte Disease-Management-Programme (Chroniker-Programme) geschaffen.

Durch diese Programme sollen

  • die Patienten, durch eine gut abgestimmte, kontinuierliche Betreuung und Behandlung vor Folgeerkrankungen bewahrt werden;
  • Haus- und Fachärzte sowie Krankenhäuser, Apotheken und Reha-Einrichtungen koordiniert zusammenarbeiten;
  • die Therapieschritte nach wissenschaftlich gesichertem medizinischen Wissensstand aufeinander abgestimmt sein ;
  • mittel- bis langfristig die Leistungsausgaben der Krankenkasse gesenkt werden.

Wir bieten Ihnen gerne die Teilnahme an diesen Chroniker-Programmen an.

Für Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 führen wir Schulungen in unserer Praxis durch.

Psychosomatische Grundversorgung

Beschwerden oder körperliche Symptome können viele Ursachen haben. Häufig spielen psychosoziale Faktoren bei vielen Erkrankungen eine Rolle, wenngleich auch in unterschiedlichem Ausmaß. Solche Zusammenhänge zu erkennen und von anderen Ursachen zu unterscheiden ist in vielen Fällen schwierig, andererseits jedoch auch wichtig, um die richtigen Behandlungsschritte einzuleiten und falsche zu vermeiden.

Unsere Ärzte haben sich durch die Teilnahme an Balintgruppen und den Besuch von Weiterbildungskursen für die kassenärztliche Zusatzleistung „psychosomatische Grundversorgung“ qualifiziert.

Naturheilverfahren

Immer mehr Menschen wünschen sich einen sanften Weg zur Heilung. Wir versuchen überall, wo es sinnvoll ist, diesen Weg mit Hilfe der Naturheilkunde im Sinne unserer Patienten zu gehen.

Herr Herkenrath hat durch den Besuch von Weiterbildungskursen und durch seine Tätigkeit in der Praxis von Herrn Dr. Stolzenburg in Essen die Zusatzbezeichnung Naturheilverfahren erlangt.

Im Rahmen der Naturheilverfahren bieten wir insbesondere folgende Verfahren an:

Phytotherapie

In der Phytotherapie oder Pflanzenheilkunde, einem der ältesten Therapieverfahren, werden Beschwerden mithilfe von Pflanzenwirkstoffen behandelt. Die Pflanzen werden als Frischpflanzen, Drogen oder Extrakte eingesetzt, die auch zu Tees, Kapseln, Tropfen oder Salben weiterverarbeitet werden können. Hinsichtlich der Wirksamkeit gibt es sowohl bei den einzelnen Pflanzen als auch bei den Präparaten große Unterschiede. Pflanzliche Präparate haben oft ein breites Wirkungsspektrum und zeichnen sich dadurch aus, dass sie relativ gut verträglich und nebenwirkungsarm sind.

Eigenbluttherapie

Die Eigenbluttherapie gehört zu den Reiz- und Regulationstherapien. Ziel der Eigenblutbehandlung ist es, die allgemeine Abwehrkraft des Körpers zu steigern und die Gesundheit zu stabilisieren. Aus diesem Grund findet sie zum Beispiel Anwendung bei hoher Anfälligkeit gegen Erkältungserkrankungen.

Die Eigenbluttherapie soll auch positive Auswirkungen auf andere Krankheitsbilder, die eng mit unserem Immunsystem in Verbindung stehen haben. Besonders zu nennen sind hier allergische Erkrankungen wie Heuschnupfen und Hauterkrankungen.

Bei der klassischen Eigenblut-Therapie wird Blut aus der Vene entnommen und anschließend unverändert in kleinen Mengen in den Muskel injiziert. Eine weitere von uns angebotene Variante der Eigenblutbehandlung enthält eine Zusetzung von Ozon.

In der Regel wird die Eigenbluttherapie mehrfach wiederholt.

Die Eigenbluttherapie darf nicht zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen erbracht werden.

Große und kleine Ozontherapie

Ozon ist eine besondere Abwandlung des Elementes Sauerstoff, welches aus 3-atomigen Molekülen besteht. Es hat eine sehr hohe Oxidationswirkung. Es ist natürlicher Bestandteil unserer Atmosphäre. Für die Ozontherapie wird in unserer Praxis Ozon aus reinem Sauerstoff (medizinischem Sauerstoff) mit Hilfe eines Entladungsgenerators hergestellt.
Wir wenden die „große“ und „kleine Eigenblutbehandlung“ mit Ozon an.

Bei der kleinen Eigenblutbehandlung wird dem Patienten etwas Venenblut abgenommen, dieses mit einem Ozon-Sauerstoff-Gemisch verschüttelt und in den Gesäßmuskel zurückgespritzt. Sie wird von uns eingesetzt zur Revitalisierung, zur Behandlung allergischer Erkrankungen oder generell zur Verbesserung der körpereigenen Abwehr.

Bei der großen Eigenblutbehandlung wird dem Patienten Blut aus der Armvene in eine Einwegtropfflasche entnommen. Dieses Blut wird mit einem Ozon-Sauerstoff-Gemisch angereichert und anschließend wieder wie eine Infusion über den bestehenden venösen Zugang zurückgegeben. Die große Eigenblutbehandlung wird von uns unter anderem zur Revitalisierung und zur unterstützenden Behandlung von Durchblutungsstörungen und zur generellen Immunaktivierung eingesetzt.

Die Ozontherapie darf nicht zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen abgerechnet werden.

Pulsierendes Magnetfeld

Pulsierende Magnetfelder sind unsichtbare Energiefelder, die unseren Körper (Knochen, Knorpel, Gewebe und andere Körperteile) durchfluten und dort den Zellstoffwechsel anregen.

Die Stimulation mit den Energiefeldern soll viele Fehlfunktionen, die durch Abnutzung sowie durch Mangel an Sauerstoff und anderen Nährstoffen im Zellgewebe entstehen, verbessern, indem sie die Abwehrkräfte steigern und die Selbstheilungskräfte im Organismus wieder herstellen. Die Durchblutung in den Gefäßen, Knorpel und im Zellgewebe wird erhöht, sodass der Stoffwechsel wieder richtig funktionieren kann.
Die pulsierende Magnetfeldtherapie wird zum Beispiel bei folgenden Indikationen eingesetzt:

  • Arthrose, z.B. an Knie oder Hüfte
  • Kreuzschmerzen, Bandscheibenvorfall
  • Rheumatische Erkrankungen
  • Sportverletzungen
  • Hüftkopfnekrosen

Bei der Behandlung liegen oder sitzen Sie bequem und ganz entspannt durchschnittlich 30 Minuten in der Großfeldspule. Die Anzahl der Behandlungen richtet sich nach Ihren Beschwerden und Ihrem persönlichen Befinden.

(Die Kosten für diese Therapie werden von den Krankenkassen nicht übernommen.)

Reizstromtherapie

Die transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS) ist eine Form der Elektrotherapie, die zu den Verfahren der Physikalischen Therapie zählt. Mit Hilfe eines kleinen, tragbaren TENS-Gerätes werden elektrische Impulse erzeugt und durch die Haut auf das Nervensystem übertragen.

Die Elektroimpulse regen die körpereigenen, schmerzhemmenden Systeme an und das überreizte Nervensystem kann sich harmonisieren. So verringern sich die Schmerzen und damit auch die benötigten Medikamente.

Nach einer Einweisung durch den Arzt kann der Patient die Behandlung auch bequem zu Hause durchführen.
Angewandt wird die TENS-Therapie zum Beispiel bei folgenden Schmerzformen:

  • Schmerzen nach Unfällen
  • Nervenschmerzen wie „Hexenschuss“, Gürtelrose usw.
  • Schmerzen bei Erkrankungen des Bewegungsapparates, hierzu gehören zum Beispiel alle rheumatischen Erkrankungen und alle Schmerzarten die durch Abnutzung, Überlastung, Reizung, Entzündung oder angeborene Fehlbildungen der Knochen, Muskeln und Gelenke entstehen

Die Behandlungsdauer beträgt gewöhnlich 20-50 Minuten. Die Behandlungsintervalle sind abhängig von den vorausgegangenen Erfolgen und der Zeitspanne, in der der schmerzstillende Effekt anhält. Akute Schmerzen klingen oft nach wenigen Behandlungen ab, bei chronischen Erkrankungen kann ggf. über viele Jahre die TENS in Form von Heimbehandlungen genutzt werden. TENS sollte nicht bei Menschen mit Herzschrittmachern angewendet werden.

Sportmedizin

Herr Dr. Schmidt verfügt über die Zusatzbezeichnung Sportmedizin. Neben sportmedizinischen Beratungen und Untersuchungen führen wir auch Sporttauglichkeitsuntersuchungen z. B. Tauchtauglichkeitsuntersuchungen oder Sporttauglichkeitsuntersuchungen für Sportvereine durch. Wir behandeln Verletzungen des Bewegungsapparates. Leichtere Verletzungen wie Zerrungen und Prellungen oder die häufigen Sehnenerkrankungen müssen in ihrem Schweregrad beurteilt werden. Die Diagnose von Knorpelschäden, zum Beispiel der Schulter oder der Hüfte sowie Meniskus- oder Kreuzbandläsionen des Kniegelenkes werden ggf. durch bildgebende Diagnostik gesichert, zu der Sie von uns überwiesen werden (Röntgen, Computertomographie (CT), Magnetresonanztomographie (MRT).

Welche Sportart eignet sich für mich? Dies lässt sich ausgehend von der gesundheitlichen Verfassung in einem beratenden Gespräch klären. Manchmal können sich durch den Sport allerdings noch unerkannte Krankheiten verschlimmern. Deshalb sollte man ungefähr ab dem 40. Lebensjahr vor Beginn der sportlichen Betätigung (z.B. in einem Fitness-Studio, Joggen, Marathon etc.) einen Sporttauglichkeitscheck durchführen lassen. Dieser richtet sich nach dem Gesundheitszustand, dem Alter und der Art der geplanten sportlichen Betätigung.

Lassen Sie sich beraten!
Bitte beachten Sie, dass nicht alle hier aufgeführten Leistungen zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen erbracht werden dürfen!

Impfungen/Reisemedizin

Umfassende Impfprogramme haben seit Mitte des 20. Jahrhunderts wesentlich zur Reduktion verschiedener Infektionskrankheiten beigetragen.

Wir legen deshalb großen Wert darauf, dass Sie zuverlässig gegen schwere Infektionskrankheiten geschützt sind. Wir überprüfen (falls vorhanden) Ihren Impfausweis und beraten Sie gerne. Falls erforderlich führen wir die notwendigen Grundimmunisierungen und Auffrischungsimpfungen durch. Bei unserer Beratung halten wir uns an die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission.

Wenn Sie eine Reiseimpfberatung wünschen, vereinbaren Sie hierzu bitte einen Sprechstundentermin. Falls möglich teilen Sie uns bitte vorher Reiseziel, -zeit, -dauer und -umstände (Hotel, Städtetour, Rucksackreise, Forschungsaufenthalt etc.) mit. Die für die Auslandsreise erforderlichen Untersuchungen, Impfstoffe und Impfleistungen werden von den gesetzlichen Krankenkassen in der Regel (bis auf wenige Ausnahmen) nicht übernommen und müssen von uns nach GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte) in Rechnung gestellt werden.

Wir beraten wir Sie auch zu besonderen Gesundheitsgefahren Ihrer Reise und geben Hinweise zu einer Reiseapotheke.

Kleine Chirurgie

Die von uns durchgeführte sogenannte kleine Chirurgie umfasst die Behandlung kleiner äußerer Verletzungen, Punktionen und Abszesseröffnungen, Schienungen und Ähnlichem.

Führerscheinuntersuchungen

Zur Erlangung und Verlängerung der Fahrerlaubnis für Lkw (Klassen C, C1, CE, C1E) ist eine ärztliche Untersuchung erforderlich.
Diese umfasst:

  • Anamnese und Beratung
  • komplette körperliche Untersuchung
  • Urinuntersuchung
  • Blutuntersuchung
  • Attest zur Fahrtauglichkeit

Zusätzlich zur ärztlichen Untersuchung ist immer auch eine augenärztliche Untersuchung notwendig.
Für die Führerscheinuntersuchung vereinbaren Sie bitte einen Termin.

Die Führerscheinuntersuchung darf nicht zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen erbracht werden und muss Ihnen gemäß der Gebührenordnung für Ärzte in Rechnung gestellt werden.

Versicherungsuntersuchungen/Atteste

Auf Anfrage führen wir Untersuchungen für den Abschluss privater Versicherungen (z.B. Lebensversicherung, private Krankenversicherung, Berufsunfähigkeitsversicherung etc.) durch.

Auch die Beantwortung von Versorgungsamtsanfragen, oder die Erstellen ärztlicher Berichte / Gutachten auf Anfrage von Versicherungen nach Erkrankungen oder Unfällen gehört zu unseren Aufgaben. Die Kosten für diese Anfragen werden in der Regel von der anfordernden Stelle übernommen.

Dagegen müssen Sie die Kosten für von Ihnen selbst angeforderte Atteste oder Bescheinigungen in der Regel selbst tragen.

Altersmed. Leistungstests

Wir führen in unserer Praxis folgende standardisierte Testverfahren durch:

DemTect-Test

Der DemTect ist ein einfaches, rasch und objektiv durchzuführendes und auszuwertendes Demenz-Screening-Verfahren, das für den Patienten keine größere Belastung darstellt.

Er wird in Form einer Befragung durchgeführt und die Leistungen des Patienten werden vom Untersucher auf einen Testbogen protokolliert. Er enthält fünf Aufgaben zu den Funktionen verbales Gedächtnis, Wortflüssigkeit, intellektuelle Flexibilität und Aufmerksamkeit. Die Durchführung geht sehr schnell (8–10 Minuten). Die Testwerte sollen nicht nur unabhängig von der altersgemäßen Abnahme kognitiver Fähigkeiten, sondern auch unabhängig vom Bildungsgrad sein.

Insgesamt ist der DemTect ein guter Test zur Früherkennung einer Demenz.

Bitte beachten Sie jedoch, der DemTect ist ein Screening-Verfahren. Für die Sicherung der Demenz-Diagnose sind ggf. weitere ausführlichere testpsychologische fachärztliche Untersuchungen und die differentialdiagnostische Einordnung der Demenz durch eine strukturelle Bildgebung (CT, MRT, PET) und Labordiagnostik unumgänglich.

Timed „up and go“-Test

Der Timed „up and Go“-Test stellt ein einfaches Testverfahren dar, um bei geriatrischen und neurologischen Patienten die Beweglichkeit bzw. das Körpergleichgewicht und die daraus resultierende Gefahr eines Sturzes zu beurteilen.

Durchführung:
Der Patient sitzt auf einem Stuhl mit Armlehnen. Auf Aufforderung soll er sich ohne fremde Hilfe erheben, eine Strecke von 3 m gehen, umkehren und sich wieder setzen. Dabei darf er Hilfsmittel wie eine Gehstütze verwenden. Die Zeit, die der Patient dazu benötigt, wird in Sekunden gemessen

Interpretation

  • unter 10 Sekunden: Alltagsmobilität uneingeschränkt
  • 11 – 19 Sekunden: geringe Mobilitätseinschränkung, i.d.R. noch ohne Alltagsrelevanz
  • 20 – 29 Sekunden: abklärungsbedürftige, funktionell relevante Mobilitätseinschränkung
  • über 30 Sekunden: ausgeprägte Mobilitätseinschränkung

Zeitbedarf: ca. 5 Minuten
Vorteile der Testmethode: einfach durchführbar, keine Hilfsmittel erforderlich

Barthel-Index

Der Barthel-Index ist ein Index zur Bewertung von alltäglichen Fähigkeiten und dient der systematischen Erfassung von Selbstständigkeit beziehungsweise Pflegebedürftigkeit. Er wird mit Hilfe eines Fragebogens erhoben. Die zur Beantwortung des Fragebogens nötigen Informationen können sowohl von den Patienten selbst als auch von deren Angehörigen oder Betreuungspersonen erbracht werden. Es werden unterschiedliche Tätigkeitsbereiche mit Punkten bewertet, wobei minimal 0 Punkte (komplette Pflegebedürftigkeit) und maximal 100 Punkte (Selbstständigkeit) erreicht werden können.

Notfallmedizin

In unserer Praxis verfügen wir über die erforderliche Ausrüstung, um im Notfall schnell und effizient zu helfen.

Unsere Ärzte waren viele Jahre als Notärzte im Rettungsdienst tätig. Herr Dr. Schmidt verfügt darüber hinaus über die von der Ärztekammer Nordrhein anerkannte Zusatzbezeichnung Notfallmedizin.

Mit unserem Praxisteam führen wir regelmäßige Notfallschulungen durch.